Der nächste Tag führte uns nach Maastricht, das ist von Vaals aus nur etwa 30 km entfernt. Die Bilder, die ich diesmal gemacht habe, werden der Stadt leider überhaupt nicht gerecht.
Oben siehst du die Sint Servaasbrug, die älteste Brücke der Niederlande aus dem 13. Jahrhundert.
Wir näherten uns von einem Parkplatz, der etwas außerhalb gelegen ist, dafür aber preisgünstig zu haben. Normalerweise ist das Parken in größeren niederländischen Städten enorm teuer, hier waren wir mit unter 10 EUR Tagesgebühr dabei. Innerhalb von zehn Minuten waren wir am Rand des Zentrums.
Schmale Häuser sind keine Seltenheit in den Niederlanden.
Das Rathaus von Maastricht.
Auf dem Marktplatz entdeckten wir diesen interessant aussehenden Käse, aber leider konnte man nicht probieren und wir wollten auch nicht den ganzen Tag lang Käse herumtragen.
Stattdessen entschlossen wir uns zu einer knapp einstündigen Schifffahrt auf der Maas.

Erst fuhren wir an der einst eigenstädigen Gemeinde St. Pieter mit der entsprechenden Kirche vorbei.
Dann erfuhren wir einiges über ein Betonwerk am Fluss und über die hiesigen Schleusen.
Es gab idyllische kleine Yachthäfen zu sehen.
Und auf dem Rückweg kamen wir am neuen Stadtviertel Céramique vorbei, benannt nach einer ehemaligen Keramikfabrik, in der heute ein Museum untergebracht ist.

Dieser kleine Kerl sitzt auf dem winzigen roten Haus, das auf dem Bild darüber zu sehen ist.
Und was steht auf diesem interessanten Schmuckstück einige Häuser weiter? "In de Stadt Ceulen" - das ist unser gutes altes Köln! Da das Bild aus der Zeit um das Jahr 1700 stammt, ist unser markanter Dom nicht zu erkennen. Er ist aber wohl zu sehen, als das etwas schiefe Etwas, das ein bisschen wie die Eiswaffel am Neumarkt aussieht, eher rechts am Horizont. Denn damals stand noch ein riesiger Kran auf dem Dom, wo später einmal die beiden Türme entstehen sollten - der Dombau dauerte insgesamt ja Jahrhunderte. Der schöne Köln-Giebelstein stand nach dem Abbruch seines Hauses lange an einem Privatgarten und wurde erst relativ kürzlich an einem Haus ganz in der Nähe des ursprünglichen Standorts angebracht.
Für schön begrünte und bunte Balkone bin ich natürlich immer zu haben.
Unseren Hunger stillten wir in dem zu Recht hoch bewerteten Kings of Ramen an der Wycker Brugstraat - köstlich!

Die Liebfrauenbasilika aus dem 11. und 12. Jahrhundert - es lohnt sich, einmal herumzuspazieren, denn sie sieht aus jeder Richtung anders aus.

Auf dem Weg zum Parkplatz kamen wir an einer weiteren großen Kirche vorbei, der Servaasbasiliek
Schließlich noch ein Getränk in der Brandweerkantine in der Capucijnenstraat 21 und dann ging es wieder heim.
