
Einmal im Jahr komme ich nach Hamburg, um meinen Vater zu besuchen, der in der Nähe wohnt. Meist holt er mich vom Bahnhof ab, ich schließe meinen Koffer ein und wir unternehmen etwas in Hamburg, so auch heute. Erstaunlicherweise schien die Sonne und wir nutzen die Gelegenheit und spazierten durch den Stadtteil St. Georg, der einmal einen zweifelhaften Ruf genoss, aber mittlerweile teilweise sehr gentrifiziert wurde. Auf dem Bild oben ist die namensgebende Kirche zu sehen.

Hier ist im Krieg viel erhalten geblieben, oder wieder aufgebaut worden. Jedenfalls gibt es viele schöne Gebäude und ich mag das Flair. Die Stadt ist mir sonst manchmal zu etepetete oder großkotzig (schaut mal, wie groß und teuer hier alles ist!).


Der St. Marien-Dom, angegliedert ist auch ein Gemeinde-Zentrum, in dem gefeiert wurde.

Dann erreichten wir den zentralen Platz, den Hansaplatz. Wir tranken Kaffee, ich glaube, es war im Arpi's, mussten lange warten und immer wieder an uns erinnern, dann wurde mein Wasser vergessen und am Ende bezahlten wir für einen Cappuccino und eine Espresso über 10 EUR.

Auf dem Hansaplatz befindet sich dieser sehr schöne Brunnen, auf dem diverse Persönlichkeiten verewigt wurden und ganz oben steht Hansa höchstselbst, sie symbolisiert die Stärke der Hanse.

Wir gingen wieder zurück und auf dem Schulhof neben der Kirche St. Georg (vor der Steine am Boden an AIDS-Kranke und -Opfer erinnern) fanden wir diesen Heiligen Georg. Weder er noch der Drache konnten mich sonderlich beeindrucken.

Viel schöner sind da schon die Fassaden einiger Häuser.
Das war es schon, wir machten uns auf den Weg zur Wohnung meines Vaters, unterhielten uns noch ein wenig und gingen früh schlafen.
Am nächsten Tag war ein Ausflug nach Itzehoe geplant.
